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Obie Trice (* 14. November 1977 in Detroit, Michigan als Obidah Trice) ist ein US-amerikanischer Rapper.

Leben Bearbeiten

Obidah Trice wurde von seiner alleinerziehenden Mutter Eleanor Trice großgezogen. Mit elf Jahren begann er zu rappen, als er eine Karaoke-Maschine geschenkt bekam. Er hatte schon mehrere Underground-Hits wieRespectMy ClubDope Jobs Homeless oder The Well Known Asshole, bevor er 2000 bei Shady Records unterschrieb.

Als ein Freund von Bizarre, einem Mitglied der Band D12, machte er persönliche Bekanntschaft mit Eminem. Diesem gefiel Obies Stil und so überließ er ihm die Eröffnung seines Liedes Without Me auf dem Album The Eminem Show („Obie Trice: Real name, no gimmicks“) und die erste Strophe seines Liedes "Drips". Die Zeile "Real name, no gimmicks" wurde zu seinem Slogan (auch der Song Oh! feat. Busta Rhymes fängt mit diesem Satz an).

Auftritte auf dem offiziellen Shady-Records-Mixtape Invasion von DJ Green Lantern erlaubten ihm seinen Bekanntheitsgrad weiter zu steigern. Kurz vor dem Erscheinen des ersten Invasion-Mixtapes wurde Obie in ein Beef zwischen Eminem und Benzino verwickelt, nachdem Benzino ihn in einem Lied, gerichtet an Eminem und Shady Records, mit der Zeile „Obie Trice / You's a buster“ disste. Als Antwort brachte Obie den Song Welcome to Detroit City auf dem ersten Invasion-Mixtape. Er beteiligte sich auch in dem stark publizierten Beef zwischen 50 Cent und Ja Rule, bekam jedoch nie eine Antwort von Ja Rule.

Sein Debüt-Album Cheers mit seiner ersten Single Got Some Teeth kam am 22. September 2003 heraus. Weitere Singles auf dieser CD sind Don't Come Down und The Set Up. Im ganzen besteht das Album aus 17 Musikstücken von den Produzenten Eminem, Dr. Dre, Timbaland, Mike Elizondo, Emile, Fredwreck und Denaun Porter. Das Album wurde von der RIAA mit Platin ausgezeichnet.

In der Nacht vom 30. Dezember auf den 31. Dezember 2005 war Obie Trice auf einem Highway in seiner Heimatstadt Detroit mit dem Auto unterwegs, als aus einem anderen Fahrzeug heraus zweimal auf ihn geschossen wurde. Eine Kugel drang in seinen Hinterkopf ein. Er konnte den Wagen zur nächsten Ausfahrt steuern. Seine mit im Auto sitzende Freundin hielt ein Polizeiauto an. Trice wurde im Krankenhaus behandelt und wenige Stunden nach dem Vorfall wieder entlassen, ohne dass das Projektil entfernt werden konnte, da die Entfernung lebensgefährlich wäre.[1][2]

2005 begann er an seinem zweiten Album Second Round’s on Me zu arbeiten, dessen Erscheinungstermin ursprünglich für Dezember 2005 angesetzt war. Die Produktion verzögerte sich jedoch immer wieder und so wurde das Album erst Mitte 2006 veröffentlicht. Das Album wurde erneut von Shady Records herausgegeben und weist einige Gastauftritte von Rappern der Detroit-Rap-Szene auf. Obie Trice verließ Shady Records am 30. Juni 2008.[3]

Am 3. April 2012 erschien schließlich sein drittes Studioalbum Bottoms Up über das Label Black Market Entertainment.

Diskografie Bearbeiten

Studioalben Bearbeiten

Jahr Titel Chartpositionen[4]
DE AT CH UK US
2003 Cheers 63

(3 Wo.)

- 36

(6 Wo.)

11 

(8 Wo.)


(22 Wo.)

2006 Second Round’s on Me - - 31

(3 Wo.)

46

(1 Wo.)

8

(8 Wo.)

2012 Bottoms Up - - - - 130

(1 Wo.)

Kompilationen Bearbeiten

Jahr Titel Chartpositionen[4]
DE AT CH UK US
2009 Special Reserve - - - - -
2014 Shady XV

Kollaborationen Bearbeiten

Jahr Titel Chartpositionen[4]
DE AT CH UK US
2006 Eminem Presents: The Re-Up 15

(10 Wo.)

12

(10 Wo.)


(13 Wo.)


(… Wo.)


(21 Wo.)

Singles Bearbeiten


Jahr Titel Chartpositionen[5] Anmerkung
DE AT CH UK US
2003 Got Some Teeth

Cheers

- - - 8

(11 Wo.)

54

(11 Wo.)

2004 The Set Up (You Don't Know)

Cheers

- - 53

(9 Wo.)

32

(3 Wo.)

73

(4 Wo.)

feat. Nate Dogg
2006 Snitch

Second Round’s on Me

- - - 44

(2 Wo.)

- feat. Akon
2006 Cry Now

Second Round’s on Me

- - - - -
2007 The Big Bango - - - - -
2007 Jamaican Girl

Second Round’s on Me

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